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Rückblick - Mundartabend im Salzbrunnenhaus PDF  | Drucken |  E-Mail

Mundartabend 2015Mundart ist ein Stück Heimat, ist Identität. Wenn man im Ausland ist und vertraute Klänge hört, dann merkt man erst, wo man daheim ist. Warum eigentlich nicht so schwätze, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Dialekt zu sprechen kann nicht nur unglaublich viel Spaß machen, sondern fördert auch die Intelligenz. So haben Forscher an der Uni Basel herausgefunden, dass Dialekt-Sprecher wesentlich leichter eine zweite Fremdsprache lernen können. Zum bereits fünften Mal hatte jetzt Brigitte Thul, die Bezirksvorsitzende Süd des Verbandes Saarländischer Amateurtheater, zum Mundartabend ins Salzbrunnenhaus eingeladen. Die Resonanz war überwältigend, worüber sich auch der Sulzbacher Bürgermeister Michael Adam riesig freute. Die „Hütte war rappelvoll“, wie man so schön sagt. Viele Zuhörer mussten sogar stehen. Doch das war für niemanden ein Problem. Das eineinhalbstündige Programm verging wie im Flug.

 

Mundartabend 2015

Den Auftakt im bunten Mundartreigen machte die neue Volkshochschul-Theatergruppe Ü50 mit dem Stück „Dialog im Wardesaal offem Bahnhof“. Dabei handelt es sich eigentlich um einen Sketch für zwei Personen. Brigitte Thul hatte ihn umgeschrieben für fünf Personen und dazu in saarländische Mundart übertragen. Es standen Marlies Krämer, Brigitte Schwarz und Heidemarie Hemmerich aus Altenwald sowie Arno und Johanna Mager aus Dudweiler auf der Bühne. Alle fünf Darsteller beweisen großen Spielwitz. Das Publikum war begeistert, spendete immer wieder spontanen Beifall. Später dann erfreuten Marlies Krämer und Brigitte Schwarz noch mit selbstgeschriebenen Mundartgedichten. Was herauskommt, wenn man neugierig und mit offenen Augen durchs Leben marschiert und das, was man dabei entdeckt mit spitzer Feder und einem Schuss Ironie niederschreibt, zeigte Horst Lang. Mit seinen „Atzel-Geschichten“, die auch jede Woche in der St. Ingberter Lokalausgabe der Saarbrücker Zeitung zu lesen sind, sorgte Horst Lang für viele Lacher bei den Zuhörern und auch für  viele Wiedererkennungseffekte. Für den musikalischen Teil des Abends war der HeartChor Saar zuständig. Die älteren Herrschaften, alle Ü60, zeigten, dass sie „rockmäßig“ richtig gut drauf sind. Die Songs für diesen Abend hatten sie alle in Mundart umgeschrieben. Das Fazit: Ess war e rundum gelungener  Owend.